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Flüssigchromatographie

HPLC ist die Abkürzung für High performance liquid chromaography, sie ist als analytische Methode weit verbreitet. Mit Hilfe der HPLC können organische Substanzen getrennt und in Ausnahmefällen, wenn die Komponenten bekannt sind auch quantifiziert werden.

Ein HPLC- System besteht aus einem Einspritzblock, einer Trennsäule und einem nachgeschaltetem Detektor.

Die Substanz wir in den Einspritzbock eingebracht und von einer mobilen Phase (ein Lösemittel) durch die Säule zum Detektor transportiert. Die Trennsäule ist mit einer sogenannten stationären Phase gefüllt - dort wird das zu untersuchende Substanzgemisch duch Wechselwirkungen mit der stationeären Phase aufgetrennt. Starke Wechselwirkungen führen dazu, dass die Substanz nur langsam zum Detektor gelangt. Auch die Molekülgröße spielt je nach stationärer Phase eine gewisse Rolle bei der trennung der Komponenten.

Die nachgeschalteten Detektoren sind meistens UV- Detektoren, wobei Heute sogenannte Diodenarray- Detektoren hauptsächlich verwendet werden. Daneben finden sich noch Brechungsindex- und Leitfähigkeits- Detektoren in speziellen Anwendungen.

Vorteilhaft bei der HPLC ist, dass die Substanz nicht wie bei der Gaschromatograophie (HL) hohen Temperaturen ausgesetzt werden muss, um analysiert zu werden. Viele organische Substanzen halten hohe Temperaturen nicht aus und werden dadurch verändert bzw. zerstört.

Typische Anwendungsbeispiele sind die Untersuchungen von Weichmachern (Phtalatgemische (Hl)), Kunststoffadditiven und Medikamenten.

Eine besondere Unterart der HPLC ist die sogenannte GPC (Gelpermeationschromatographie) mit der es möglich ist in Lösemitteln lösliche Kunststoffe nach ihrem Molekulargewicht aufzutrennen und somit Einblicke in die Molekulargewichtsverteilung des Kunststoffs zu gewinnen. Untersuchbar sind Polymethylmethacrylat, Polycarbonat, Polystyrol und einige andere Kunststoffe.

In allen Fragen chromatographischer Trennung steht ihnen die Firma ACL gerne zur Verfügung.